• Christiane Espich

Personalentwicklung 4.0 – Metakompetenz


In psychologischem Kontext wird die Metaebene als „Vogelperspektive“ oder „Helikoptersicht“ beschrieben. In diesem Sinn beschreibt die Metakompetenz die Fähigkeit, Situationen aus einer losgelösten Sicht – von oben – zu betrachten, um aus ganzheitlicher Perspektive die Möglichkeit einer 360 Grad Erfassung der jeweiligen Situation zu gewährleisten.

Aus dem ZEN-Buddhismus kennt man das „Nicht-Selbst“, das dabei unterstützt, eine neutrale Position einzunehmen, ohne sich selbst einzulassen. Das „Ich“ wird von den Erfahrungen und gelernten Positionen geleitet. Das „Nicht-Selbst“ steht über dem „Ich“ und beobachtet, ohne zu werten.

Nach Briscoe und Hall (2004) sind außerdem das Selbstkonzept (Self-Awareness) und die Anpassungsfähigkeit (Adaptability) Anteile der Metakompetenz. Je besser man sich selbst kennt und einschätzen kann in seinen Reaktionen, und je stärker die individuelle Formbarkeit in unterschiedlichen Situationen ist, desto leichter fällt es, sich selbst zu überwinden, um das Verständnis für den Gesamtkontext zu schärfen.

In der VUCA (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity)-Arbeitswelt 4.0 schützt die Metakompetenz vor Stress und unterstützt dabei, Haltung zu bewahren trotz Druck und Anspannung. Durch Vertrauens-, körperlichen Selbstwirksamkeits- und Meditationsübungen wird die individuelle Metakompetenz trainiert.

#Metakompetenz #Stress #Anpassungsfähigkeit

Christiane Espich
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